Das Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes veröffentlichte vergangene Woche den Rahmenplan für die schrittweise Wiederöffnung der saarländischen Gemeinschaftsschulen und Gymnasien. Nach diesem gehen die Klassenstufen an unterschiedlichen Wochentagen in die Schule, wobei zuerst niedrigere Klassenstufen wieder beschult werden. Im allgemeinen befürwortet die Landesschülervertretung den Rahmenplan und sieht ihn als die, wohl bestmögliche Lösung an, um die saarländischen Schüler*Innen schnell aber unter entsprechenden Hygienebedingungen wieder in die Schule zu bringen. Die Schulleitungen müssen den Plan aber individuell an die vor Ort gegebenen Kapazitäten anpassen können.

Trotz der guten Veränderungen, die der Rahmenplan mit sich bringt, ist es wichtig, dass den Schüler*Innen, die nicht die Möglichkeit eines produktiven Onlineunterrichts von Zuhause besitzen, geholfen wird. Dies könnte zum Beispiel, durch die Bereitstellung von leeren Klassenräumen in den Schulen erfolgen. Jedoch muss eine Lösung gefunden werden, wie dies auch unter Einhaltung der Hygieneauflagen möglich ist. Was jetzt in der Krise besonders auffällt, ist, dass es in den meisten saarländischen Schulen an Lehrkräften mangelt. Viele Lehrer*Innen gehören aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen zu Risikogruppen und können deshalb nicht bei der Präsenzbeschulung mitwirken. An vielen Schulen ist deshalb das angedachte Modell zur schrittweisen Wiederbeschulung von Kleingruppen nicht umsetzbar. Das angedachte Modell für den Unterricht in kleineren Gruppen wäre auch für die Zukunft wünschenswert. Hier zeigt sich, dass in Zukunft in mehr Lehrer investiert werden muss.

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