Die Umfrage stammt nicht von der Landesschülervertretung des Saarlandes und wurde übertrieben negativ dargestellt

„Die heute veröffentlichten Ergebnisse der Umfrage von sieben Schülervertretungen aus dem Saarland sind zwar ein guter Ansatz, jedoch auf Landesebene nicht repräsentativ genug.“, so komm. Landesschülersprecher Lennart Elias-Seimetz. Die LSV Saar begrüßt innständig das Engagement der Schülervertretungen, welche die Umfrage erstellten und in Umlauf gebracht haben, betont jedoch die Notwendigkeit einer landesweiten Umfrage um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Zudem sei es wichtig, Schüler*innen aller Schulformen im Saarland zu involvieren und zu berücksichtigen, um ein ausgeglichenes Ergebnis zu erhalten und die Umfrage so repräsentativ für das Saarland veröffentlichen zu können. Die Ergebnisse der heutigen Umfrage, bei welcher knapp 1200 Schüler*innen von nur sieben Schulen beteiligt waren, stellt das Meinungsbild von sechs Gymnasien und einer Gemeinschaftsschule dar, wobei im Saarland knapp 200 weiterführende Schulen zu vertreten sind.

Die heute veröffentlichten Ergebnisse lassen letztlich aber auch zu, vorläufige Schlüsse zu ziehen: zwar fühlten sich rund 47% während des „Homeschoolings“ überfordert, dafür gaben aber auch rund 47% der Befragten an, dass das „Maß der Aufgaben“ gut war.

Zudem zeigte auch die Umfrage der Landesschülervertretung des Saarlandes unter den Schülervertretungen aller saarländischen Schulen im November, dass eine gute Arbeit im Online-Unterricht an vielen Schulen vorhanden war. „Jedoch sehen auch wir eine Weiterentwicklung der entwickelten Programme als notwendig an, um eine bessere Benutzung für Lehrer*Innen und Schüler*Innen zu gewährleisten und damit im weiteren Verlauf des Unterrichts von zu Hause die Lernplattformen flächendeckend integrieren zu können. Damit könnten wir dann den Schüler*Innen eine faire Chance zur Arbeit im Online-Unterricht bieten und wären anderen Bundesländern einen Schritt voraus.“, so Lennart-Elias Seimetz.

Die Landesschülervertretung des Saarlandes setzt auf die Zusammenarbeit mit dem Ministerium und auf die Kommunikation zwischen Schüler*innen aller Schulformen im Saarland. Sie möchte eine saarlandweite Evaluation des Online-Unterrichtes erreichen und plant daher eine erneute Befragung der Schülerschaft wie sie bereits erstmals Ende November 2020 stattfand.

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