Die Landesschülervertretung begrüßt, dass sich neben der qualitativen Weiterentwicklung von Gymnasien nun auch für die qualitative Weiterentwicklung von Gemeinschaftsschulen eingesetzt wird.

Eine Abschaffung der gymnasialen Oberstufe an Gemeinschaftsschulen erachtet der Landesvorstand für nicht sinnvoll. Dies würde eine unnötig schwierige Entscheidung für Schüler*innen, die sich im Nachhinein für ein Abitur entscheiden, mit sich ziehen. Viele Schüler*innen gehen auf Grund von der familiären Situation oder der örtlichen Lage einer Gems auf eine Gemeinschaftsschule. Gere wegen letzterem wird diesen Schüler*innen die Entscheidung für ein Abitur und der Übergang auf ein Gymnasium unnötig erschwert. 

Ein Fach Informatik, welches ab Klassenstufe fünf Medien-/Methodenkompetenz und Aufklärung behandelt und sich im weiteren Verlauf zu einem Informatik orientierten Fach entwickelt, hält die Landesschülervertretung für sinnvoll. Weiter unterstützt die LSV Saar den Vorschlag, Politik ab Klassenstufe sechs zu einem verpflichtenden Fach zu machen. In der aktuellen Situation beugt dies dem schwindenden Demokratieverständnis in der Gesellschaft vor und hilft, gesellschaftliche Phänomene zu erklären und Wissenslücken zu überwinden.

Der Landesvorstand befürwortet die Idee des deutsch-französischen Abiturs und hält es im Besonderen im Hinblick auf grenzüberschreitende Studien- und Arbeitsplätze für sinnvoll, das vereinte deutsch-französische Verständnis zu stärken.

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